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Quelle: HPA, Daniel Dombeck

BIM.Hamburg beim Hackathon 2025 – Innovation für die Bauwirtschaft

Die Digitalisierung des Bauwesens nimmt Fahrt auf – und wir sind mittendrin! Beim Hackathon zur Weiterentwicklung des BIM-Portals des Bundes kamen in Berlin über zwei Tage hinweg interdisziplinäre Teams zusammen, um neue Ansätze für effiziente Datenintegration und praxisgerechte Anwendungen zu entwickeln. Im Zentrum stand die REST-API des BIM-Portals. Für die REST-API sollten Lösungen zur Unterstützung der Bauwirtschaft entwickelt werden. BIM.Hamburg war nicht nur dabei, sondern lieferte mit dem Objektkatalog und einem Beispielmodell entscheidende Grundlagen für die Challenges. Die Ergebnisse zeigen: Die Zukunft des Bauens ist kollaborativ, innovativ und offen für neue Technologien.

Hackathon zum BIM-Portal des Bundes
© Gerhard Kassner / Bundesministerium für Verkehr Abbildung 1: Hackathon zum BIM-Portal des Bundes

Am 22. und 23. September 2025 fand in Berlin der Hackathon zur Weiterentwicklung des BIM-Portals des Bundes statt – ein zentrales Event der Bundesinitiative BIM Deutschland. Das Portal ist die zentrale Plattform für die Anwendung von Building Information Modeling (BIM) in Deutschland, um die digitale Planung und Ausführung von Bauprojekten zu unterstützen.

Den offiziellen Startschuss für den hybriden Hackathon gaben Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, und Bundesbauministerin Verena Hubertz. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen e. V. im Rahmen der Bundesinitiative BIM Deutschland statt.

Im Mittelpunkt stand die REST-API des BIM-Portals, die als Schlüssel für praxisnahe Anwendungen und effiziente Datenintegration gilt. Die Teilnehmenden entwickelten in interdisziplinären Teams Prototypen zu fünf spannenden Challenges, darunter:

  • Prüfung von BIM-Modellen
  • Anreicherung von BIM-Modellen
  • Anbindung an die ÖKOBAUDAT
  • IFC
  • OKSTRA

BIM.Hamburg aktiv dabei:

Wir von BIM.Hamburg haben den Hackathon nicht nur begleitet, sondern aktiv an der Veranstaltung mitgewirkt. Daniel Dombeck, unser Fachexperte für Objektkataloge, war vor Ort und brachte seine Expertise in die Entwicklung neuer Lösungen ein.

2 BIM.Hamburg-Beispielmodell im Einsatz
© BIM.Hamburg Abbildung 2: BIM.Hamburg-Beispielmodell im Einsatz

Besonders stolz sind wir darauf, dass der Objektkatalog von BIM.Hamburg als Grundlage für die Challenges im BIM-Portal zur Verfügung gestellt und intensiv genutzt wurde. Darüber hinaus haben wir unser Beispielmodell als IFC-Datei bereitgestellt, das als zentrales Referenzmodell für die praktischen Aufgaben diente (siehe Abbildung 2). Damit konnten die Teams direkt mit realitätsnahen Daten arbeiten – ein wichtiger Schritt, um die Schnittstellen und Prozesse praxisgerecht zu testen.

Die Beispieldaten stehen auf unserer Website kostenfrei zur Verfügung.

In nur wenigen Stunden entstanden beeindruckende Prototypen. Besonders hervorzuheben sind die Teams, die mit ihren kreativen Lösungen echte Mehrwerte für den Baualltag entwickelten.

Diese Ideen haben am meisten überzeugt und es auf das Siegertreppchen geschafft:

  • 1. Platz – Team Scrummasters (Ruhr-Universität Bochum): Ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das IDS-Prüffehler erklärt, Lösungsvorschläge generiert und den Prozess der Fehlerbehebung beschleunigt.
  • 2. Platz – Team CheckMate (TU Berlin): Automatisierte Modellprüfung anhand der Informationsanforderungen des BIM-Portals – für mehr Effizienz und weniger manuelle Arbeit.
  • 3. Platz – Team Bonsai BIM: Lösungen zur Softwareanbindung, um das BIM-Portal noch nutzerfreundlicher zu machen.

Für uns bei BIM.Hamburg ist dieses Event ein starkes Signal: Die Zukunft des Bauens ist digital, kollaborativ und offen für neue Technologien. Wir sehen großes Potenzial, die entwickelten Konzepte auch in Hamburg zu nutzen – insbesondere für öffentliche Bauprojekte, bei denen Effizienz und Nachhaltigkeit entscheidend sind.

Wir gratulieren allen Gewinnerteams und freuen uns auf die nächsten Schritte: Pilotprojekte, Wissenstransfer und die Integration der neuen Funktionen in unsere BIM-Prozesse.