BIM.Hamburg

BIM.Hamburg ist eine virtuelle Organisation aus einem Zusammenschluss von sechs BIM-Leitstellen mit Schwerpunktthemen, die für die übergreifende Implementierung von BIM im öffentlichen Sektor der FHH eingerichtet wurden.

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BIM.Hamburg

Von den Staatsräten der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) wurden im März drei strategische Maßnahmen für die Implementierung von BIM in Hamburg beschlossen:

  • Einrichtung von sechs BIM-Leitstellen mit Schwerpunktthemen, um die dynamische BIM-Entwicklung der öffentlichen Organisationen in der FHH zu professionalisieren und zu institutionalisieren. Mehr unter Organisation.
  • Etablierung eines zentralen Programmmanagements zur übergreifenden Koordinierung und Steuerung der BIM-Implementierungsprojekte der FHH. Es gewährleistet die Planung, Steuerung und Überwachung von mehreren laufenden, miteinander verbundenen BIM-Projekten und ist die ideale Organisationsform für komplexe organisationsübergreifende Veränderungsprojekte. Gleichzeitig bietet sie die Flexibilität und Agilität, die in dem dynamischen Digitalisierungsumfeld zwingend erforderlich ist. Doppelarbeiten, Zielkonflikte und gegenläufige Entwicklungen können durch das Programmmanagement rechtzeitig identifiziert und aufgefangen werden.  Mehr unter Organisation.
  • Einführung einer eigenen Corporate Identity BIM.Hamburg unter der alle entwickelten Standards, Prozesse, Erkenntnisse und Erfahrungen zum Einsatz von BIM, an einer zentralen Stelle, gebündelt werden. Ziel ist es, eine gemeinsame Plattform für die öffentlichen Auftraggeber Hamburgs zu schaffen, auf der die relevanten Unterlagen und themenspezifischen BIM-Expertisen, transparent für alle Beteiligten, zur Verfügung gestellt werden.

Mit BIM.Hamburg ist es gelungen, organisationsübergreifende BIM-Standardisierungsprojekte in cross-funktionalen Teams zu etablieren, Silos zu brechen, die BIM-Expertisen behördenübergreifend auszutauschen sowie gemeinsame BIM-Standards im Bereich der Infrastruktur und des Hochbaus für Hamburg zu entwickeln.

Mit der Umsetzung dieser drei Maßnahmen wird der Wirtschaftsstandort Hamburg gestärkt. Die Wertschöpfungskette rund ums Planen und Bauen zählt seit jeher zu den Motoren des Wirtschaftswachstums. Die Baubranche trägt wesentlich dazu bei, Hamburgs wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, die unter anderem von bezahlbarem Wohnraum und funktionierender Infrastruktur abhängt, zu sichern. Mit der Einführung digitaler Prozesse und der Anwendung von BIM als neuem Planungs- und Kommunikationsinstrument verfügt Hamburg über ein strukturelles Werkzeug im Rahmen der Digitalen Stadt und unterstützt damit einen transparenten und bürgerfreundlichen Staat. Weiterhin gilt es mit der virtuellen Organisation BIM.Hamburg die öffentlichen Auftraggeber Hamburgs einheitlich im Bereich BIM in der Außenwahrnehmung zu repräsentieren und innerhalb der BIM-Bundesstandardisierung eine einheitliche strategischen Linie Hamburgs gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zu vertreten.