Objektkataloge

Neben dem kooperativen Miteinander aller Planungsbeteiligten und der modellbasierten Planung steht das I – die Information – bei BIM im Mittelpunkt. Es ist von großer Bedeutung die Informationen strukturiert zu sammeln.

Objektkataloge

Bei der Informationsbündelung spielen zwei Faktoren eine besondere Rolle:
Zu welchem Zeitpunkt benötige ich welche Information? Ziel ist es, die Modelle nicht mit Information zu überfrachten. Dies würde dazu führen, dass die Modelle immer höhere Speicherkapazitäten beanspruchen und hierdurch die Performanz in den BIM-fähigen Softwaretools schwindet.
Wer soll die Modelle prüfen und auswerten? Für die fachliche Bewertung der Modelle ist weiterhin der menschliche Sachverstand unersetzlich. Geht es aber um die Prüfung von Vollständigkeiten und Standardwerten sowie die Auswertung von Mengen, gleichartigen Objekten usw. setzen wir auf Softwaretools.
Die Objektkataloge definieren hierzu, wann Objektinformationen in welcher Struktur in die Modelle einzubinden sind. Die Definition der Objekte ist hierbei sehr vielfältig. Es handelt sind z.B. um temporäre (Spundwand als Baugrubenverbau) sowie endgültige Bauteile (Stützen bei der Brücke oder im Hochbau), um Verdachtsflächen/-punkte aus der Gefahrenerkundung, um Informationen zu den Belangen der Landschaftspflege und des Denkmalschutzes oder um Informationen zum Baugrund.
Im Projekt werden die Objektkataloge zu den verschiedenen Themen des Straßen-, Ingenieur-, Hafen-, Bahn- und Hochbaus sowie der Vermessung erstellt, evaluiert und gepflegt. Entsprechend der jeweiligen Fachexpertise bringen sich die Akteure aus BIM.Hamburg in die verschiedenen Arbeitsgruppen ein.