Projekt U5 Mitte

Die Planung der U5 Mitte: 13 – 17 Km Tunnel, 13 – 17 Haltestellen, Anschluss für über 100.000 Bürger ans U-Bahn-Netz der HOCHBAHN

1 / 1

Projekt U5 Mitte

Projekt
Neubau U-Bahn-Linie U5, Abschnitt U5 MItte

Art der Maßnahme
Planung der neuen U-Bahn-Linie U5

Vorhabenträger
Hamburger Hochbahn AG

Ansprechpartner
Tjabbo van Lessen,
E-Mail: Tjabbo.van_Lessen@Hochbahn.de

Die U-Bahn-Linie U5 ist eines der größten öffentlichen innerstädtischen Verkehrsprojekte, die derzeit in Deutschland geplant wird. Der HOCHBAHN ist bewusst, dass die Digitalisierung der Wertschöpfungskette Planen, Bauen und Betreiben in den nächsten Jahren einem wesentlichen Wandel unterliegt und damit auch große Chancen mit sich bringen wird. Dies wird bei der Planung der U5 durch den Einsatz von BIM in den Bereichen GIS, Datenmanagement und 3-5D-Modellen umgesetzt.

BIM-Schwerpunkte und Besonderheiten

Der Umfang der U5 fordert eine Unterteilung in Abschnitte und eine separate Projektabwicklung dieser. Durch die Aufteilung der U5 in die Bereiche U5-Ost, U5-Mitte und U5-West können an jedem Projekt verschiedene Schwerpunkte im Bereich BIM gesetzt werden. Bei der U5 Mitte werden die folgenden Punkte umgesetzt:

  • Bereitstellung eines zentralen Dokumentenmanagementsystems,  
  • Erstellung eines Bestandsmodells der gesamten Strecke als Grundlage für die Planung (Inhalt unter anderem: Gebäude, Gelände, Leitungen, Fundamente, Daten aus der Bestandserfassung, Fotos)
  • eine objektorientierte 3D-Planung ausgewählter Haltestellen mit der Umsetzung der Anwendungsfälle 2D-Planableitung, modellbasierte Terminplanung (4D) und modellbasierte Kostenplanung (5D)

Durch die zentrale Datenverwaltung und den dadurch bedingten geregelten Datenaustausch werden unter anderem Kommunikationsfehler und Mehraufwand durch die Verwendung von veralteten Planständen verhindert.
Das Bestandsmodell als Grundlage für die Planung ermöglicht es, sich sämtliche notwendigen Informationen zentral aus einer Quelle anzeigen zu lassen und so die bestmöglichen Entscheidungen treffen zu können.
Die darauf aufbauende Planung der Haltestellen (3D) kann somit auf eine fundierte Grundlage zurückgreifen, was durch die modellbasierte Terminplanung (4D) noch verstärkt, und durch die modellbasierte Kostenplanung (5D) auch preislich greifbar wird.