Quelle: Tjabbo van Lessen, U5 Projekt GmbH
Die Hochbahn U5 Projekt GmbH startet in eine neue Planungsphase für das Teilprojekt U5 - Jarrestraße bis City Nord
Die U5 ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Hamburgs und soll eine leistungsfähige, moderne und nachhaltige Ergänzung des bestehenden U-Bahn-Netzes bieten. Die Hochbahn U5 Projekt GmbH hat im Rahmen des Großprojekts U5 eine neue Planungsphase für den Abschnitt zwischen Jarrestraße und City Nord eingeleitet.
Die U5 ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Hamburgs und soll eine leistungsfähige, moderne und nachhaltige Ergänzung des bestehenden U-Bahn-Netzes bieten. Der Streckenabschnitt Jarrestraße bis City Nord ist ein zentraler Bestandteil der zukünftigen U5 und spielt eine wichtige Rolle in der Anbindung der nördlichen Stadtteile.
Bei der nun stattfindenden Planung handelt es sich um die Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Vergabe. Die Ausführungsplanung wird in diesem Zuge vorrangig modellbasiert umgesetzt, um eine effizientere und präzisere Planung zu gewährleisten. Hierzu wird, wie auch in den vorherigen Phasen, die BIM-basierte Arbeitsweise fortgesetzt.
Während durch eine gemeinsamen Datenumgebung die Grundlage der Zusammenarbeit geschaffen wird, können Planungsbesprechungen dabei anhand von Modellen geführt, und BCFs für die Mitteilung von Prüfrückmeldungen angewendet werden. Benötigte Pläne z.B. zum Austausch mit Dritten, sollen grundsätzlich aus den Modellen abgeleitet werden, die Modelle bilden somit die „single source of truth“. Genutzt wird hier die gemeinsame CDE Eplass, sowie Desite als Koordinationssoftware.
Der Generalplaner für diesen Abschnitt ist eine ARGE aus dem Ingenieurbüro SSF Ingenieure und Geoconsult, welche bereits BIM-Erfahrungen aus ähnlichen Projekten mitbringen. Die Planungsphase soll voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein.
Eine der Herausforderungen in dieser Phase ist die modellbasierte Umsetzung der komplexeren Planungsrandbedingungen, die standardmäßig in dieser Leistungsphase auftreten. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen sowie eine präzise Abstimmung aller Beteiligten. Im Projekt werden Anwendungsfälle wie die modellbasierte Bauablaufplanung, die Treibhausgaslast-Berechnungen und Kosten- und Mengenberechnungen aus den vorherigen Planungsphasen weitergeführt und verfeinert.
Weitere Informationen zur aktuellen Planung und den nächsten Meilensteinen werden im Laufe der kommenden Monate auf www.schneller-durch-hamburg.de veröffentlicht.